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ISBN/EAN: 978-3-540-33054-7
Einband: gebundenes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2006
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
xiii, 262 S.
Format (T/L/B):
2 x 24 x 16.2 cm

Hersteller:
Springer Verlag GmbH
juergen.hartmann@springer.com
Tiergartenstr. 17
DE 69121 Heidelberg


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Organmangel

Ist der Tod auf der Warteliste unvermeidbar?

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Beschreibung

Der Mangel an Spenderorganen in der Transplantationsmedizin ist ein Thema hoher gesellschaftlicher Relevanz. Jedes Jahr sterben in Deutschland 1.000 Patienten, die auf der Warteliste stehen. Die vorliegende Studie ist das Ergebnis einer interdisziplinären Forschungsarbeit. Sie geht den Ursachen des Organmangels auf den Grund und zeigt Wege zu seiner Behebung auf. Sie richtet sich an Wissenschaft, Betroffene, Medizin, Politik und interessierte Öffentlichkeit. Im Fokus der Untersuchung stehen die Lebendspende und die postmortale Organspende. Entscheidende Faktoren, die das Organaufkommen erhöhen könnten, sind die Beteiligung der Krankenhäuser an der Erkennung potenzieller Organspender und die Erlaubnis einer Organentnahme durch Spender oder Angehörige.

Rezension

Aus den Rezensionen:

"… Das Buch ‘Organmangel‘ … bietet … wertvolle Analysen und Überlegungen zur Problemlösung. … Die Autoren arbeiten interdisziplinär und vereinigen vor allem die Perspektiven Klinik, Recht und Organisation, was sehr wertvoll ist. … Als Fazit präsentieren die Autoren, die Politik dürfe sich ihrer Verantwortung für den Mangel nicht entziehen, und sie verlangen konkrete Schritte. … Zu wünschen ist, dass dieser Beitrag von allen beteiligten Akteuren rezipiert und bei der Suche nach Problemlösungen berücksichtigt wird."

(Stella Reiter, Organtransplantation Auch eine politische Verantwortung, in: Deutsches Ärzteblatt, 2007, Issue 16, S. 967)

 

"… im Rahmen des bereits geltenden Rechts müssten finanzielle Hindernisse für hirntote Spender meldende Krankenhäuser beseitigt … werden. Außerdem müssten Lebendspender … besser finanziell abgesichert werden. Diesen letztgenannten Vorschlägen der Autoren ist uneingeschränkt beizupflichten. Schwieriger verhält es sich mit den Vorschlägen zur Änderung des Rechts der Transplantationsmedizin. Dabei ist die empirische Basis … breit und gut aufbereitet. … Warum reden wir eigentlich über Organmangel? Welcher wirtschaftliche, ressourcenorientierte Zustand ist es, der beklagt wird? … Das wird im Buch mehrfach klar und deutlich angesprochen …" (Priv.-Doz. Dr. jur. Adrian Schmidt-Reela, in: MedR, 2007, Vol. 25, S. 513)