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ISBN/EAN: 978-3-7466-2145-6
Einband: kartoniertes Buch
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Herausgeber:
Ulrich Ditzen
Ulrich Ditzen
Erschienen am:
24.08.2005
24.08.2005
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
259 S.
259 S.
Format (T/L/B):
1.6 x 19 x 11.5 cm
1.6 x 19 x 11.5 cm
Hersteller:
Aufbau Verlage GmbH & Co. KG
produktsicherheit@aufbau-verlage.de
Prinzenstr. 85
DE 10969 Berlin
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Beschreibung
'Ein sehr anrührendes Dokument.' Die Welt Als der zehnjährige Uli im April 1940 ins Internat gegeben wird, schreibt der Vater ihm jeden Sonntag einen Brief: liebevoll, aufmunternd, mitunter auch ermahnend. Und der Sohn gibt wöchentlich Nachricht. Beinahe sieben Jahre lang. Der Kriegsalltag, aber auch das Glück und die Nöte eines Heranwachsenden spiegeln sich in diesen ergreifenden Briefen, die Hans Fallada von einer bisher unbekannten Seite zeigen: als Vater, der sich überzeugend als Freund zu geben weiß. 'Mit diesem Briefwechsel hat mein Vater sich mir wiedergegeben, über ein halbes Jahrhundert nach seinem Tod.' Uli Ditzen
Über Hans Fallada, Ulrich Ditzen
Rudolf Ditzen alias HANS FALLADA (1893 Greifswald - 1947 Berlin), zwischen 1915 und 1925 Rendant auf Rittergütern, Hofinspektor, Buchhalter, zwischen 1928 und 1931 Adressenschreiber, Annoncensammler, Verlagsangestellter, 1920 Roman-Debüt mit 'Der junge Goedeschal'. Der vielfach übersetzte Roman 'Kleiner Mann - was nun?' (1932) macht Fallada weltbekannt. Sein letztes Buch, 'Jeder stirbt für sich allein' (1947), avancierte rund sechzig Jahre nach Erscheinen zum internationalen Bestseller. Weitere Werke u. a.: 'Bauern, Bonzen und Bomben' (1931), 'Wer einmal aus dem Blechnapf frißt' (1934), 'Wolf unter Wölfen' (1937), 'Der eiserne Gustav' (1938). Ulrich (Uli) Ditzen (1930-2013), ältester Sohn von Hans Fallada und Anna Ditzen. Von 1940 bis 1945 besuchte er das Joachimsthalsche Gymnasium in Templin (Uckermark); ab November 1945 lebte er bei seinem Vater und dessen zweiter Frau Ulla in Berlin, ging nach dem Tod des Vaters im Februar 1947 ohne Abitur von der Schule ab; zunächst Zeitungsreporter, später Jurastudium an der Freien Universität Berlin; lebte dann als Rechtsanwalt in Wuppertal, später in Berlin. Der von ihm herausgegebene Briefwechsel "Hans Fallada / Uli Ditzen: Mein Vater und sein Sohn" erschien 2004 im Aufbau-Verlag. Die Korrespondenz der Eltern, die über Jahrzehnte unerschlossen im Nachlass aufbewahrt war, legt er erstmals in einer Auswahl vor. Uli Ditzen starb im Dezember 2013 in Berlin.
Rezension
»Es ist die Beziehung zwischen dem Vater und seinem fünfzehnjährigen Sohn, die den großen, das Private weit übersteigenden Reiz dieser Korrespondenz ausmacht.«»Ein Briefwechsel zwischen Vater und Sohn. Heute eine Seltenheit, doch zu Hans Falladas Zeiten Usus. Sein Sohn Uli Ditzen hat aus der gemeinsamen Korrespondenz ein Buch gemacht.«»Ditzen traf eine anrührende Auswahl aus den 461 Blättern, die einen ungemein offenen Einblick in die Familie gewähren.«»Die charmanten Familienbriefe aus den Jahren 1940 bis 1946 liefern weiter authentische Nachrichten über den Schriftsteller, der zunehmend für die Schublade arbeitet, den depressiven Ehemann, der in die Anstalt Neustrelitz eingewiesen wird, dort heimlich das berühmte "Trinker" -Manuskript chiffriert und dem Sohnemann anvertraut.«»Noch distanziert, doch versöhnt öffnet Ditzen sowohl sich als auch dem Leser eine wundervolle Tür: zu Fallada, zur Atmosphäre der letzten Kriegsjahre, liebevoll berührend aus der Perspektive des Kindes wie des Erwachsenen gesehen. In unverwechselbar Fallada`schem Ton berichten Vater und Sohn über Ferienvorfreude und kaputte Schlittschuhe ... über schlechte Noten und vor allem: über die Wichtigkeit des Briefeschreibens.«»Die Briefe erweitern das Bild und das Verständnis dieses Dichters, der eine so große Lesergemeinde hat.«»Im Briefwechsel findet Uli Ditzen seinen Vater Hans Fallada wieder.«»Zu lesen ist hier das bewegende Dokument einer Vater-Sohn-Beziehung ... Das Buch liefert aber auch eine deutsche Innenansicht der Kriegsjahre.«»...ein anrührendes Menschen-Buch.«»Die privatesten Seiten Falladas - vorgetragen von Sohn Ulrich Ditzen.«»Eine Korrespondenz, die dem Leser Fallada als Mensch und Autor erneut näher bringt.«»Zuneigung spricht aus diesen Dokumenten, die Fallada von seiner ganz persönlichen Seite zeigen.«»Von seinen vielen Seiten zeigte Hans Fallada in dieser Korrespondenz seine privateste. Seine Briefe an den Sohn sind liebevoll, lustig, kameradschaftlich, manchmal auch ermahnend - eine beredte, anrührende Auswahl.«»Uli Ditzen hat aus der umfangreichen Korrespondenz eine berührende Auswahl getroffen...«»...eine beredte, anrührende Auswahl.«»Selbst wenn Ulis Vater nur der kleine Nebenerwerbs-Landwirt gewesen wäre, als der er sich auf dem Carwitzer Seegrundstück betätigte, nur der Bienenzüchter, Gänsehirt und Vater dreier Kinder, schon dann wären diese Briefe lesenswert.
... Briefwechsel zwischen Eltern und Kindern haben etwas Asymmetrisches. In Falladas Fall hat sich die Asymmetrie schließlich umgekehrt.«